Feature-Release

Amiga Imager v0.99.8

Amiga Imager aktualisiert sich jetzt selbst. Kein Zip mehr herunterladen und in den Programme-Ordner ziehen – die App meldet eine neue Version und installiert sie auf Wunsch, und zwar nie mitten in einem Build oder waehrend eine Karte geschrieben wird. Der File Manager zeigt ausserdem die Standard-Icons des Amigas fuer Schubladen und Dateien ohne eigenes Icon.

  • NEU: eingebaute Updates – Installation per Klick
  • Echte Amiga-Standard-Icons fuer Schubladen ohne Icon
  • Deutlicher Hinweis, wenn das Kickstart-ROM zu alt ist
  • Enthaelt amipkg 0.7.8

Wartungsrelease - macOS 14+, Apple Silicon und Intel. Build: 260731.

Amiga Imager aktualisiert sich selbst

Bisher konnte „Nach Updates suchen…“ nur die Release Notes im Browser oeffnen – das Zip hast du dann selbst geladen, entpackt und in den Programme-Ordner gezogen. Ab dieser Version bietet Amiga Imager das Update an und installiert es fuer dich.

Geprueft wird einmal taeglich; in den Einstellungen laesst sich das abschalten. Jedes Update wird vor dem Installieren zweifach geprueft – gegen einen in der App hinterlegten Signaturschluessel und gegen Apples Code-Signatur. Ein manipulierter Download wird abgelehnt statt installiert.

Ein Update unterbricht nie deine Arbeit. Laeuft gerade ein Build oder wird eine Karte geschrieben, wartet die Installation, bis das fertig ist. Zwanzig Minuten Build und eine halb beschriebene SD-Karte sind kein Punktrelease wert.

Ein letztes Mal von Hand: diese Version muss noch selbst installiert werden, weil die Update-Faehigkeit erst mit ihr kommt. Ab 0.99.8 kommen die Updates zu dir.

Echte Icons fuer Schubladen ohne eigenes Icon

Der Amiga File Manager zeigte die echten Workbench-Icons bereits fuer alles mit eigener .info. Alles andere bekam ein allgemeines Ordnersymbol. Jetzt zeigen diese Eintraege die Standard-Icons des jeweiligen Volumes – dieselben, die die Workbench selbst verwenden wuerde, gelesen aus dem Image, das du gerade geoeffnet hast.

Ein GlowIcons-Image zeigt damit automatisch GlowIcons-Standardicons und ein Standard-Image die klassischen, weil die Icons vom Datentraeger kommen und nicht aus der App.

Ausserdem in diesem Build

  • Die Build-Zusammenfassung nennt die Kickstart-Voraussetzung fuer AmigaOS 3.2.x auf klassischen Rechnern jetzt vorab, statt sie dich erst beim nicht bootenden Image entdecken zu lassen.
  • Der Dock-Knopf des Paketmanagers heisst jetzt amipkg und nicht mehr wie die dahinterliegende Programmdatei.
  • Das Handbuch hat einen Abschnitt fuer FS-UAE bekommen: FS-UAE ignoriert die Fast-RAM-Einstellung, die die erzeugte .uae-Konfiguration anfordert, und braucht eine eigene. Fehlt sie, scheitern Programme auf eine Weise, die voellig woanders hinzeigt.

Der mitgelieferte Paketmanager: amipkg 0.7.8

Zwei Korrekturen, die eine Erwaehnung wert sind. Der Refresh-Knopf in der GadTools-Oberflaeche wurde seit zwei Versionen unbemerkt nicht mehr gezeichnet – er ist zurueck. Und Aktualisieren heisst jetzt ueberall Update, statt der drei verschiedenen Bezeichnungen, die die beiden Oberflaechen und die Kommandozeile bisher untereinander verwendet haben.

Wenn ein Befehl gar keine Ausgabe erzeugt, schickt amipkg dich nicht mehr in eine leere Logdatei: Es erklaert, dass der Befehl nicht starten konnte – was auf einem 68k-Rechner fast immer am Speicher liegt – und was dagegen hilft.

Bestehende Images aktualisieren sich mit amipkg upgrade am Amiga; neu gebaute Images bringen die neue Version mit.