Feature-Release

Amiga Imager v0.99.10

Amiga Imager 0.99.10 kuemmert sich um die Amigas, wenn das Image laengst gebaut ist: Die neue Amiga-Fleet-Konsole bringt jede Maschine auf ein Board – Live-Bildschirme per VNC, eine Remote-Shell, Dateitransfer per Drag-and-drop. Und mit ami2ha zieht der Amiga in Home Assistant ein: ein beim Build vorkonfiguriertes Dashboard fuers ganze Haus.

  • NEU: Amiga Fleet – alle Amigas auf einem Board
  • NEU: ami2ha – Home Assistant auf der Workbench
  • amiagent 0.10.0: TLS, ARexx, schnellere Transfers
  • Enthaelt amipkg 0.7.11

Feature-Release - macOS 14+, Apple Silicon und Intel. Build: 260815.

Amiga Fleet: alle Maschinen auf einem Board

Ablage → Amiga Fleet… (⇧⌘L, oder der Knopf in der Werkzeugleiste) oeffnet ein Workbench-blaues Board mit einer Kachel fuer jeden Amiga im Netz, auf dem amiagent laeuft – das Fernzugriffs-Paket, das Amiga-Imager-Images seit 0.99.8.3 mitbringen koennen. Jede Kachel oeffnet ein Maschinenfenster: Systembericht, Remote-Shell, Dateitransfer per Drag-and-drop und ARexx direkt an die ARexx-Ports der Maschine.

Der VNC-Knopf streamt den Live-Bildschirm – ein eingebauter VNC-Client fuer AmiVNCs betagten Dialekt, mit dem die macOS-Bildschirmfreigabe nicht sprechen kann. Maus und Tastatur funktionieren, 8/16/32-Bit-Screens kommen pixelgenau an (geprueft auf einem PiStorm mit 1280×720 und einem A4000 mit 1920×1080), und fehlt AmiVNC auf der Maschine, bietet die Fleet die Installation gleich an – natuerlich ueber amipkg. Unterstuetzt der Agent der Maschine es, wird die Verbindung transparent auf TLS angehoben, mit Zertifikats-Pinning beim ersten Kontakt.

Neue Images buendeln amiagent 0.10.0 (0.99.9-Images trugen noch 0.5.5): TLS, ARexx uebers Netz und gestueckelte Transfers, die grosse Dateien praktikabel machen.

ami2ha: Home Assistant auf der Workbench

ami2ha – Jans (evil4dmin) Home-Assistant-Client – kommt in die Paketliste: Sensoren ablesen und Schalter kippen, von einem MUI-Dashboard auf dem Amiga, mit ARexx-Port, damit auch eigene Skripte das Haus lesen und steuern koennen. Host, Zugriffs-Token und ein Label unter Einstellungen → Fernzugriff eintragen, und das gebaute Image verbindet sich beim ersten Start – ami2ha fragt Home Assistant, welche Entitaeten das Label tragen, und baut das Dashboard selbst. Der Build installiert die zur CPU des Images passende Programmdatei, und die Installation ist amipkg-kompatibel: Ein spaeteres amipkg update auf dem Amiga aktualisiert an Ort und Stelle.

Eine Warnung, hier so deutlich wie in der App: Ein Image mit Ihrem Home-Assistant-Token ist persoenlich. Das Token steuert Ihr Haus – ein solches Image niemals weitergeben, auch nicht auf einer Karte.

Ausserdem

  • UAE/Amiberry-Images oeffnen die Workbench jetzt in 16 Bit statt 32: uaegfx hat kein echtes 24-Bit, und SDL-Programme (ScummVM), die eines anfordern, konnten den Emulator beim Moduswechsel zum Absturz bringen. 16 Bit ist die Tiefe, die SDL exakt trifft; Classic, MiSTer und PiStorm bleiben unveraendert.
  • Das Update All des gebuendelten amipkg 0.7.11 ueberspringt jetzt Pakete, die nur als Build-Zeit-Installation existieren, statt an ihnen abzubrechen.
  • Unterbau: Die Build-Zeit-Installer beschreiben sich jetzt selbst als portable amipkg-Rezepte – Image-Builds und On-Amiga-Updates bleiben im Gleichschritt.

Dank an Jan (evil4dmin) fuer ami2ha, fuer die Integrationsnotizen, die dieses Release umsetzt – und fuers Testen an einem echten Haus.