Feature-Release - macOS 14+, Apple Silicon und Intel. Build: 260815.
Amiga Fleet: alle Maschinen auf einem Board
Ablage → Amiga Fleet… (⇧⌘L, oder der Knopf in
der Werkzeugleiste) oeffnet ein Workbench-blaues Board mit einer Kachel fuer jeden
Amiga im Netz, auf dem amiagent laeuft – das
Fernzugriffs-Paket, das Amiga-Imager-Images seit 0.99.8.3 mitbringen koennen. Jede
Kachel oeffnet ein Maschinenfenster: Systembericht, Remote-Shell, Dateitransfer per
Drag-and-drop und ARexx direkt an die ARexx-Ports der Maschine.
Der VNC-Knopf streamt den Live-Bildschirm – ein eingebauter
VNC-Client fuer AmiVNCs betagten Dialekt, mit dem die macOS-Bildschirmfreigabe nicht
sprechen kann. Maus und Tastatur funktionieren, 8/16/32-Bit-Screens kommen pixelgenau
an (geprueft auf einem PiStorm mit 1280×720 und einem A4000 mit
1920×1080), und fehlt AmiVNC auf der Maschine, bietet die Fleet die Installation
gleich an – natuerlich ueber amipkg. Unterstuetzt der Agent der Maschine es,
wird die Verbindung transparent auf TLS angehoben, mit
Zertifikats-Pinning beim ersten Kontakt.
Neue Images buendeln amiagent 0.10.0 (0.99.9-Images trugen noch
0.5.5): TLS, ARexx uebers Netz und gestueckelte Transfers, die grosse Dateien
praktikabel machen.
ami2ha: Home Assistant auf der Workbench
ami2ha – Jans (evil4dmin) Home-Assistant-Client – kommt in
die Paketliste: Sensoren ablesen und Schalter kippen, von einem MUI-Dashboard auf dem
Amiga, mit ARexx-Port, damit auch eigene Skripte das Haus lesen und steuern koennen.
Host, Zugriffs-Token und ein Label unter Einstellungen →
Fernzugriff eintragen, und das gebaute Image verbindet sich beim ersten Start
– ami2ha fragt Home Assistant, welche Entitaeten das Label tragen, und baut das
Dashboard selbst. Der Build installiert die zur CPU des Images passende Programmdatei,
und die Installation ist amipkg-kompatibel: Ein spaeteres
amipkg update auf dem Amiga aktualisiert an Ort und Stelle.
Eine Warnung, hier so deutlich wie in der App: Ein Image mit Ihrem
Home-Assistant-Token ist persoenlich. Das Token steuert Ihr Haus – ein
solches Image niemals weitergeben, auch nicht auf einer Karte.
Ausserdem
- UAE/Amiberry-Images oeffnen die Workbench jetzt in 16 Bit statt
32: uaegfx hat kein echtes 24-Bit, und SDL-Programme (ScummVM), die eines anfordern,
konnten den Emulator beim Moduswechsel zum Absturz bringen. 16 Bit ist die Tiefe,
die SDL exakt trifft; Classic, MiSTer und PiStorm bleiben unveraendert.
- Das Update All des gebuendelten amipkg 0.7.11
ueberspringt jetzt Pakete, die nur als Build-Zeit-Installation existieren, statt an
ihnen abzubrechen.
- Unterbau: Die Build-Zeit-Installer beschreiben sich jetzt selbst als portable
amipkg-Rezepte – Image-Builds und On-Amiga-Updates bleiben im Gleichschritt.
Dank an Jan (evil4dmin) fuer ami2ha, fuer die Integrationsnotizen,
die dieses Release umsetzt – und fuers Testen an einem echten Haus.