Handbuch
Amiga Imager v0.94
Aktuelles Handbuch fuer Amiga Imager v0.94. Dieser Leitfaden wurde mit dem aktuellen 0.94 / 260621 Build abgeglichen und erklaert die neue all-native Build-Engine als Grundlage dieses Releases.
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Aktuelles Handbuch fuer Amiga Imager v0.94. Dieser Leitfaden wurde mit dem aktuellen 0.94 / 260621 Build abgeglichen und erklaert die neue all-native Build-Engine als Grundlage dieses Releases.
Dieses Handbuch ist der aktuelle Praxisleitfaden fuer Amiga Imager v0.94. Es beschreibt den Build-Alltag, die unterstuetzten Plattformen, den aktuellen Schreibpfad auf reale Medien und vor allem, was sich geaendert hat, seit die all-native Build-Engine der normale Standardpfad fuer Builds ist.
Amiga Imager ist eine native macOS-App zum Bauen, Verwalten und Schreiben startfaehiger Amiga-Systeme aus einem Workflow heraus.
.img-Dateien gebaut..hdf-Dateien gebaut.Fuer einen normalen Build sollten diese Dinge vorbereitet sein:
Welche Quelldateien noetig sind, haengt weiterhin von der gewaehlten AmigaOS-Version ab:
Das bleibt der wichtigste Modus. Plattform waehlen, OS-Medien und ROM angeben, optionale Software und Hardware-Einstellungen setzen, die Build Summary pruefen und anschliessend ein einsatzbereites Image erzeugen.
Wenn ohne getrennten Export direkt auf ein reales Medium geschrieben werden soll, nutzt dieser Workflow denselben Build-Pfad und schreibt anschliessend unmittelbar auf das Zielmedium. Leere Bereiche muessen dabei nicht unnoetig voll geschrieben werden.
Dieser Modus schreibt ein bereits vorhandenes Image auf ein reales Medium. Image auswaehlen, Zieldatentraeger auswaehlen, bei Bedarf Only show external disks aktiv lassen und dann Write to Disk klicken.
PiStorm / Emu68, Classic Amiga oder Emulator / MiSTer.Simple bleibt der schnellste Weg. Advanced schaltet die volle Auswahl fuer Hardware, Archive, Transfer-Ordner, Custom Packages per URL, WBDock, eigene Image-Groessen und gespeicherte Profile frei.
Die aktuelle Struktur mit Input, Configuration, Optional Software und Image & Build bleibt erhalten. Der groesste Unterschied in v0.94 ist weniger ein sichtbarer UI-Wechsel als die Tatsache, dass der eigentliche Build unter der Haube jetzt ueberwiegend nativer laeuft.
Die wichtigste Architektur-Aenderung in v0.94 ist, dass Standard-Builds jetzt ueber die In-Process-Swift-Engine laufen und nicht mehr fuer den Hauptteil der Arbeit auf den aelteren, script-lastigen Pfad angewiesen sind.
Praktisch ist v0.94 damit der Punkt, an dem sich die native Engine nicht mehr wie ein Parallelpfad anfuehlt, sondern wie die eigentliche Grundlage des Produkts.
.img-Datei..img erzeugt..hdf erzeugt.Greaseweazle bleibt der aktuelle native Floppy-Pfad auf macOS und ist heute der unterstuetzte Weg fuer reale Amiga-Disketten.
.adf einlesen.adf-Dateien zurueck auf Diskette schreibenDrawBridge ist jetzt als experimenteller Pfad neben Greaseweazle vorhanden. Der wichtige aktuelle Vorbehalt ist, dass die DrawBridge-Command-Bytes und das 2-Bit-Mapping auf echter Hardware noch validiert werden muessen, bevor physische Reads als verlaesslich gelten sollten.
Das aktuelle App-Build besitzt weiterhin getrennte Bereiche fuer Build, Storage, PiStorm, Classic und Debug.
Meist fehlen weiterhin Installationsmedien, Kickstart-ROM, ein Ausgabe-Pfad oder bei AmigaOS 3.9 die zusaetzlichen Boing-Bag-Dateien.
Bei ungewoehnlichen Medienkombinationen oder Legacy-Sonderfaellen kann die App weiterhin Fallback-Verhalten nutzen. Das bedeutet nicht, dass die native Engine fuer normale Builds nicht aktiv ist.
Full Disk Access fuer Amiga Imager unter System Settings -> Privacy & Security -> Full Disk Access aktivieren und danach erneut versuchen. Ein erneutes Einstecken des Zielmediums kann ebenfalls helfen.
Pruefen, ob als Netzwerk-Stack Roadshow Demo oder Roadshow Full aktiv ist. Mit None wird A314 nicht unterstuetzt.
Paketname und direkte Download-URL unter Settings -> Build -> Custom Packages pruefen. Die Datei sollte ein gueltiges Archiv sein, idealerweise ein .lha-Paket.
Nach dem Fehler Export Log verwenden und die Angaben aus der Build Summary sichern. Mit der nativen Engine ist das Log noch hilfreicher geworden, weil mehr vom echten Build-Pfad in einem zusammenhaengenden System laeuft.